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13. Monatslohn – wofür sollte dieser eingesetzt werden?

90% aller Arbeitnehmenden erhalten Ende Jahr einen 13. Monatslohn oder eine Gratifikation.

Doch kaum ist der 13. Monatslohn auf dem Lohnkonto, flattern auch schon die Rechnungen ins Haus, die per Ende Jahr zu bezahlen sind.

Hier ein Beispiel aus der Praxis:

13. Monatslohn, Fr. 4’500.–

Haftplicht- und Rechtsschutzversicherung, Fr. 350.–

Serafe, Fr. 360.–

Autoversicherung, Fr. 850.–

Motorfahrzeugsteuer, Fr. 450.–

Service Auto inkl. Wechsel Winterreifen, Fr. 550.–

Heiz- und Nebenkostenabrechnung, Fr. 480.–

Zahnarztrechnung, Fr. 350.–

Weihnachtsgeschenke, Fr. 400.–

Es bleiben Fr. 710.–

Und nun ist da noch die definitive Steuerrechnung 2020, die in vielen Fällen auch noch bezahlt werden muss.

Es empfiehlt sich, den 13. Monatslohn nicht für wiederkehrende Rechnungen, wie z. B. Steuern oder Versicherungsprämien zu verplanen, denn der Dezember fällt erfahrungsgemäss auch so meist teurer aus als budgetiert.

Wer eine Budgetplanung für das gesamte Jahr vornimmt, sollte den 13. Monatslohn nicht einrechnen. Es ist empfehlenswert, die jährlichen Kosten auf 12 Monate zu verteilen. Für die vorhersehbaren Jahresrechnungen wird am besten ein separates Sparkonto eingerichtet, auf welches monatlich ein bestimmter Betrag fliesst.

Achtung: Im Falle einer Lohnpfändung wird der 13. Monatslohn vollumfänglich gepfändet.
Wenn die Gesundheitskosten beim Betreibungsamt nachgewiesen werden können (bezahlte aktuelle Rechnung, Leistungsabrechnung, Quittung), wird das Betreibungsamt diese Kosten der gepfändeten Person zurückerstatten.

Tipps

  • Monatliche Rückstellungen für jährliche Rechnungen auf separatem Konto ansparen
  • Steuerrechnung in monatlichen Raten bezahlen
  • Jahresbudget erstellen
  • Limite für Weihnachtsgeschenke setzen und im Voraus planen

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